Samstag, 9. September 2017

Vom Planen und Scheitern


Der Plan:
Am Donnerstag 2 Kuchen und eine Ladung grieschiche Plätzchen backen. Freitags dann, wenn die Mädchen in der Schule sind, die Kleine mit den Plätzchen, passend zum Referat über Griechenland, zu meiner Firma fahren und mit meinen Kollegen gemütlich frühstücken und den Rübenprinz bewundern lassen.

Die Realität:
Donnerstag wachte die kleine Rübe mit Kopfweh auf und konnte nicht in die Schule. Dadurch kam ich etwas aus dem Tritt. Den Plätzchenteig wollte ich schon vormittags machen, damit das Kind die Plätzchen nachmittags formen kann. Hab ich nicht gemacht. Die Plätzchen wurden komplett erst am Nachmittag gemacht, danach die 2 Kuchen, parallel dazu ab einem gewissen Zeitpunkt auch noch Abendessen (Kartoffelbrei, Gemüse und Fischstäbchen). Ich hasse sowas, obwohl es noch ganz gut lief. Meine Familie weiß inzwischen, dass man mich in solchen Situationen am besten in Ruhe lässt und hat inzwischen den Rübenprinz bespaßt. Blöd nur, dass ich inzwischen eine ziemliche Triefnase hatte und es bei der großen Rübe auch nicht viel besser aussah.
Der Freitag ging dann damit los, dass es der kleinen Rübe noch nicht gut genug für die Schule ging. Ok, den Stress mit den Plätzchen hätte ich mir Donnerstag also sparen können. Meine Triefnase hatte sich etwas gebessert. Dann hat der Prinz sich auf dem Wickeltisch gründlich selbst vollgepinkelt, als wir eh schon etwas spät dran waren. Während ich ihn frisch machte, klingelte das Telefon. Nachdem ich den Prinz trocken und sicher in seinem Bettchen verstaut hatte, war natürlich schon aufgelegt worden. Das Telefon klingelte kurz darauf wieder, Herr Z. Die Schule hat bei ihm angerufen, weil ich nicht ans Telefon gegangen bin. Die Große wollte aus der Schule abgeholt werden. Sie hat Kopfweh, Halsweh und die Nase läuft ständig. SUPER! Wäre sie lieber gleich daheim geblieben. Ist sie aber nicht, weil sie Samstag zum Reiten wollte. Freitag keine Schule -> Samstag kein Reiten, war wohl ihr Hintergedanke. Nicht ganz unberechtigt.
Also erst Kind holen, daheim absetzen und dann erst in die Firma. Baby und Gepäck (Babyschale, Kuchen, Kinderwagen, Wickeltasche usw.) ins Auto. Und los.
Nee, leider doch nicht. Das Auto sprang nicht an. Leichtes Knabbern am Lenkrad. Also Baby samt Schale wieder ins Haus geschleppt. Herrn Z. angerufen. Der ist von der Arbeit aus zur Schule großes Kind einsammeln. Ganz toll war da auch, dass seine U-Bahn nur bis 2 Stationen vor seiner Haltestelle am Park-and-Ride-Parkplatz fuhr. Inzwischen habe ich in der Schule angerufen, es dauert etwas bis das Kind geholt werden kann und in meiner Firma Bescheid gesagt, ich komme nicht. Ganz großes Kino.
Etwas von dem Kuchen hat Herr Z. dann mitgenommen, als er wieder zur Arbeit düste. Das Auto hat übrigens nicht schlimmes, zum Glück war nur die Batterie am Ende ihrer Lebenszeit angekommen. Seufz!

Als Bonus weil ihr mein Geschwafel bis zum Schluß gelesen habt ein humoriges Foto.




Die Nachbarn sind schwer am Umbauen, Scheune abgerissen und jetzt was auch immer. Jedenfalls mit viel Lärm verbunden. Das ist eines der Baustellenfahrzeuge.


Und was war bei euch so? Ich werd es wohl zum Teil bei Andreas Samstagsplausch nachlesen können. Da guck ich gleich mal.


Kommentare:

  1. Lustiges Auto. Ansonsten allen gute Besserung! Dein Post hat mir zum Lesen viel Freude bereitet.

    Heute nur pauschal ein kurzer Kommentar bevor ich mich für einige Zeit in die Blogpause verabschiede...

    ...auf jedem Fall wünsche ich Dir ein wunderschönes Wochenende und
    sende herzliche Grüßle, Heidrun

    :: https://happy-hour-with-picts.blogspot.de ::

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  2. Herrlich:)))))))
    Das wahre Leben pur:))))) Ich hab mich köstlich amüsiert. Herzlichst Kirsten

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  3. Gute Besserung den Triefnasen. Liebe Grüsse von mir

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  4. auch von mir gute Besserung. Was für Tage. Erhole Dich am Wochenende und fange die nächste Woche besser an. Herzlichen Gruß Sylvia

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  5. Oh Gott! Ich erinnere mich: das Leben als Mutter! Ich wünsche euch allen gute Besserung. Und dir im speziellen viel Langmut und Nerven wie Stahlseile.
    Herzlichst
    Astrid

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  6. oh je! es gibt tage, da geht aber auch gar nichts. man muss sich wohl dann in sein schicksal fügen... ich erinnere mich auch noch sehr gut an solche tage, obwohl ich nur ein kind habe.
    deine streichholzschacheln sind übrigens alle so witzig geworden und ich danke herzlich für post!! ich hab ganz vergessen sie im freitagsallerlei zu zeigen, sorry.
    liebe grüße zu dir und viele richtig gute tage, wo dann alles prima klappt!
    mano

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  7. Manchmal ist einfach der Wurm drin. Ich wünsch euch und euren Triefnasen gute Besserung!
    LG, Varis

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  8. Ich kann nur sagen: nur keinen Plan! Dann geht alles schief.
    Zum Glück sind es aber alles nur "Kleinigkeiten". Gut, für die Große vielleicht nicht, weil das Reiten ausfällt.
    Nächste Woche dann...
    Liebe Grüße
    Andrea

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  9. „Leben ist das, was passiert, während du eifrig dabei bist, andere Pläne zu machen.“

    John Lennon

    *♥...lichfröhlichenWochenstartMontagsknuddelGRußdazustell*

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