Dienstag, 14. November 2017

Eingefärbt


Von meiner Oma habe ich sehr viel weiße Bettwäsche geerbt. Manche ist sehr schön, mit Spitze z.B. oder noch wunderbar in Ordnung so dass ich sie einfach für uns verwende, andere hat Löchlein, Risse oder Flecken. Die nicht mehr so schönen Teile habe ich so zerteilt das die Schäden in den Abfall wandern können und mit den noch guten Stellen habe ich ein paar Färbeversuche gemacht.

Ich habe mich an der japanischen Batiktechnik Shibori orientiert und meine Stoffe gefaltet und mit festem Garn oder Gummibändern zusamen gebunden. Die Kreise sind natürlich nur mit Gummibändern gemacht.


Shibori färbt man natürlich eigentlich eher in blau, aber das Burgunderrot hatte ich gerade da.


Das mittlere hier finde ich besonders gelungen. Beim nächsten mal möchte ich auch Holzplättchen verwenden wie man das bei der Itajime-Technik macht. Da sollten die Kontraste noch klarer werden. Wobei ich die Muster auch so schon sehr schön finde. 


Manche habe beim genaueren Betrachten in meinen Augen etwas von Röntgenbildern.


Ich habe nur so ein kleines 25g Tütchen (Marabu Easy Color) für alle Tücher verwendet. Die Dunklen waren zuerst im Farbbad. Da die Farbe aber immer noch so kräftig färbte, habe ich einfach weiter gemacht bis mir das Ergebnis zu rosa wurde. Erster und letzter Färbegang das Bild über diesem Text. Eigentlich hätte ich aber sicher noch deutlich mehr Stoff damit färben können, nur war es mir eben zu rosa.

Außerdem habe ich mit verschiedenen pflanzlichen Stoffen versucht zu färben.


Von links nach rechts: Ligusterbeeren, Mischung aus Schwarzen- und Früchetees, Granatapfelschale, Kaffee
Bei den Ligusterbeeren habe ich wohl etwas falsch gemacht oder es lag am Stoff. Einen Augenblick lang war die Färbung relativ blau, was ich erhofft hatte, wurde dann aber sehr schnell grau-braun. Am besten gefällt mir das Granatapfelgelb. Als nächstes werde ich es mal mit Avocadoschale versuchen.

Verlinkt beim Creadienstag.

 

Samstag, 11. November 2017

Wir räumen unser Oma ihr kleins Häuschen leer


Wenn eine Familie über Generationen ein Haus bewohnt sammelt sich so manches an, das gilt es nun zu sichten, zu verteilen, zu entsorgen. Keiner aus unserer Familie wird mehr in dem Haus wohnen das mein Urgroßvater gebaut hat. Es wird verkauft. Seit dem Tod meiner Großmutter braucht es niemand von uns mehr. Leider habe ich zu spät daran gedacht Fotos zu machen, vieles ist schon nicht mehr unangetastet.


Den Teller in der Mitte habe ich im Kindergarten bemalt, die Tasse mit dem orangen Pferd eine meiner Töchter. Unter dem Regal steht ein Tisch an dem ich mehr als ein Jahrzehnt unter der Woche zu Mittag gegessen habe.

In den Schubladen findet sich manch Kurioses oder Anrührendes.


Z.B. der Brautkranz meiner Großmutter. Das Bild zeigt meine Großeltern. Wie von ihr gewünscht war das Gesteck auf ihrem Sarg so ähnlich wie ihr Brautstrauß, rosa Nelken und Asparagus.



 In dem Nebengebäude habe ich als Kind oft gespielt. Man sieht sogar z.T. noch die Blumen die ich mit meiner Cousine mal an die Fenster gemalt habe.

So einiges vom Hausrat ist nun bei uns eingezogen. Zum Beispiel diese Vase in der heute meine Blumen für Holunderblütchen stecken. Ewig lange habe ich am Friday-Flowerday nicht mehr teilgenommen! Ich fand zur Vase weiß und grün besonders passend. Ich habe mich für Chrysanthemen und Freesien (?) entschieden.


 Leider ist die Vase nicht mehr dicht. Deshalb steckt eine 2. Vase in der Vase. So stehen auch die Blumen besser.

Meine Großmutter at gerne Handarbeiten gemacht und auch Kleidung für sich und die Familie geändert. Das ganze Material und die Nähmaschine ist nun bei mir. Als ich noch keine eigene Maschine hatte habe ich mir ihre immer mal ausgeliehen. Ende der 80er war das ein ziemliches Luxusmodel und so tut sie auch heute noch brav ihren Dienst. Die ganze Verarbeitung kommt mir auch noch viel robuster vor als bei meinen Nähmaschinen. Meine Oma versorgte die Familie gerne mit selbst gestrickten Socken. Eines ihrer unvollendetes Werk könnt ihr hier sehen *klick*. Es gibt auch noch ein paar Socken für meinen Vater. Da müssen nur noch die Fäden vernäht werden. Das bekomme ich natürlich hin. Aber ganze Socken kann ich nicht stricken, deshalb möchte ich diese 4 Knäuel Sockenwolle (Schachmayer Regina) gerne mit jemandem von euch tauschen. Gegen ein paar Stoffreste vielleicht oder etwas Selbstgemachtes, Marmelade oder genähtes. Hinterlast hier einfach einem Kommentar wenn ihr Interesse habt. Die Reste im Einmachglas verwerkele ich selbst.


Außer der üblichen Familienarbeit und Räumen habe ich diese Woche nicht so viel gemacht. Sonntag war ich bei Regenwetter auf dem Stoffmarkt und habe einiges Schöne mitgebracht. Ein Kaffeetreffen mit einer Freundin wurde leider wegen Krankheit abgesagt, aber das holen wir nächste Woche nach. Heute Abend ist Kampagnen Eröffnung vom Karnevalsverein mit einer Familiensitzung. Mal sehen ob das mit Baby klappt oder ob Herr Z. dann alleine da sitzt und der kleinen Rübe zujubelt. Herr Z. ist kein Faschingsfreund, genau wie die große Rübe, die ganz verweigert mitzukommen. Als Papa geht das aber nicht :oD

Meinen Post verlinke ich nun auch noch bei Andreas Samstagsplausch.

 

Dienstag, 7. November 2017

Ganz schnelles Upcycling ;o)


  • 1. Auf dem Flohmarkt oder in Secondhand-Laden Mütze kaufen und zu hause feststellen Kopf des Kindes ist zu groß. Oder...
  • 2. ...zu kleine Mütze  aussortieren. Ich habe leider Möglichkeit 1 gewählt.
  • 3. Überlegen was man nun mit der süßen Mütze tun könnte.
  • 4. Zur Toilette gehen und dort neben Erleichterung eine Idee finden. (Hände waschen nicht vergessen.)



  • 5. Die Mütze einer Klopapierrolle überstülpen, 
  • 6. Augen aufmalen (oder nicht) 
  • 7. Freuen


 Material (kicher) Nur der Stift fehlt. Ich habe einen sehr dicken Edding benutzt.

Verlinkt beim Creadienstag


Freitag, 3. November 2017

Huch, schon November


Zeit einen Blick zurück auf den Oktober zu werfen. Gleich zu Anfang ist meine Großmutter gestorben. Das hat mich sehr traurig gemacht, weil sie ein für mein Leben sehr bedeutender Mensch war, aber darüber hatte ich ja schon in meinen letzten Posts geschrieben. Einen letzten Blumengruß konnten wir ihr noch mitgeben.



Es gab aber natürlich auch schönes im Oktober. Die Rüben hatten Herbstferien und bei dem schönen goldenen Herbstwetter konnten wir einige Ausflüge machen. z.B. zum Glauberg und nach Seligenstadt.



Auf dem Glauberg waren wir sogar 2x. Einmal zum Drachenfest und einmal nur zum picknicken auf dem Plateau. Das Bauwerk ist ein Keltenmuseum *klick*.

Nach Seligenstadt sind wir von der anderen Mainseite mit der Fähre gefahren. Das war auch gut so bei dem schönen Wetter war die Stadt ziemlich voll. Außerdem fahre ich gerne Fähre. In meiner Kindheit geb es auch in unserem Dorf eine Fähre. Manchmal bin ich nur so zum Spaß mit dem Fahrrad übergesetzt und dann über die nächste Schleuse zurück.









Wir sind den Menschenmassen ziemlich aus dem Weg gegangen. Nur beim Eis holen ging das nicht. Da mussten wir beim Eis-Kaiser lange anstehen. Aber Seligenstadt ohne Eis ist bei gutem Wetter eine Unmöglichkeit.

Im Oktober hat mich auch schöne Post erreicht für die ich mich noch gar nicht bedankt habe.
Zum einen hat mir Elvira ein sehr schönes Stifftemäppchen mit toller Karte und selbstgemachtem Miniheft geschickt. Bei ihrem Streichholzrätsel war ich zwar zu spät dran habe netterweise aber trotzdem etwas bekommen, Glück muss man haben!


Und von Kirsten habe ich sehr schöne Herbstpost bekommen.


Danke ihr Lieben!

Ich hoffe, ihr werdet jetzt wieder häufiger hier von mir lesen, aber wenn man Leibdienerin von einem kleinem Menschen ist, ist das manchmal nicht so einfach.


Meinen Post verlinke ich morgen noch bei Andreas Samstagsplausch.

Dienstag, 17. Oktober 2017

May your sorrows be patched and your joys be quilted.



Das hat mir Elvira in einem Kommentar zum Tod meiner Großmutter geschrieben. Ich mag den Spruch sehr. 
Weil es mir einfach gut tut, habe ich in den letzten Tagen viel genäht, dabei herausgekommen ist diese Patchworkdecke für den Rübenprinz.


Als Anregung dazu diente mir diese Decke von Zauberpalme. Die Decke ist bewusst so bunt genäht, damit der Kleine viel darauf zu entdecken hat. Bis auf wenige Ausnahmen sind alle Stoffe Reste. Die Decke ist ca. 75x140cm groß.


Damit es nicht gar so wild wird, dominieren Rot und Grau. Die Rückseite besteht aus einem Stück Kuscheldecke, das noch von einem anderen Projekt übrig war.


Die Einfassung besteht auch aus Resten, eine zusätzliches Lage Volumenvlies gibt es nicht.
Ich möchte auf die Rückseite dieser Decke zum ersten Mal ein Schildchen nähen mit der Entstehungseit usw. Den Text werde ich wohl sticken. Das zeige ich dann demnächst.



Verlinkt beim Creadienstag

Montag, 16. Oktober 2017

Unvollendet...


...für immer


Von Oma I. für ihren Urenkel L.

Danke für eure lieben Worte zum Tod meiner Großmutter. Wir haben sie letzte Woche begraben. Ich glaube die Beerdigung hätte ihr gefallen. Viele Menschen die ihrer gedacht haben und viele schöne Blumen.

Jennifer

 

 

Montag, 9. Oktober 2017

Trauer am Rübenacker


Eigentlich sollte das schon ein Wochenendpost werden, aber das schreiben geht mir gerade schlecht von der Hand. Meine Großmutter ist in der vergangenen Woche sehr plötzlich gestorben und das hängt mir noch sehr nach. 
Ich habe einen großen Teil meiner Kindheit bei ihr verbracht, unter der Woche, nach der Schule, weil meine Eltern beide immer berufstätig waren. Nun ist sie also weg und mir bleibt die Erinnerung an schöne Kindertage. Als ich noch kleiner war, hat sie mir immer nach dem Mittagessen ein Märchen aus diesem Buch *klick* vorgelesen. Wenn es gerade welche gab, bekam ich dazu einen Apfel von ihrem Baum, geschält und in Stücke geschnitten. Sie konnte wunderbar lange Apfelschalenspiralen ab schälen. Dem Baum gibt es heute noch, Boskoop, da ist die Schale so rau, deshalb muss man sie schälen.
Am Tag vor ihrem Tod haben wir noch telefoniert. Sie war gerade von einer Reise nach Tirol zurückgekommen und hat mir ganz begeistert davon erzählt. Wie schön die Berge aussahen und wie nett die Gesellschaft in der Reisegruppe war und wie gut ihr das Bananensplitt geschmeckt hat, das sie sich gegönnt hat. Sie aß sehr gerne Eis und Torte, musste sich dabei aber wegen Diabetes immer ziemlich zurückhalten, aber so ab und an konnte sie es sich schon erlauben. 
Überhaupt war sie eine sehr unternehmungslustige Dame. Sie fuhr gerne in den Urlaub. Zuerst mit meinem Großvater,  später dann mit ihrem Freund, den sie einige Zeit nach dem Tod meines Großvaters auf einer Reise mit der Kirchengemeinde nach Rom kennengelernt hatte. Von ihren Reisen schrieb sie uns jedesmal Postkarten. Das sind die letzten Beiden von diesem Jahr.


Auch zuhause hatte sie immer viel vor, deshalb wollten sie mich heute noch mal anrufen, damit wir einen Tag in den Herbstferien für einen Besuch bei ihr finden können. Das Telefongespräch wird nicht mehr stattfinden, stattdessen gehen wir in einigen Tagen zu ihrer Beerdigung. Ich bin sehr traurig und muss das erstmal verarbeiten bevor es hier so richtig weitergeht. Im Hintergrund nähe ich gerade viel, das tut mir gut. Wenn ich also wieder bloggen mag, habe ich etwas zum Zeigen. Im Zweifel eben mit wenigen Worten.

Am Samstag hat mich noch Post von bimbambuki erreicht. Wir hatten einen kleinen Stofftausch ausgemacht. Sehr schöne Stoffe habe ich bekommen, danke! Leider ist mein Umschlag noch nicht unterwegs. Ich hatte noch nicht so recht den Kopf dafür, aber jetzt liegt alles bereit und geht spätestens morgen auf die Reise.



Bis demnächst

Jennifer


Dienstag, 3. Oktober 2017

Türkische Mundbissen (Un Kurabiyesi)


Wenn ich in der Stadt bin kaufe ich immer mal Teegebäck beim türkischen Bäcker. Ich liebe es, besonders weil es so schön mürbe ist. Das Gebäck ist nicht so wahnsinnig süß, wie man es von anderen türkischen Süßigkeiten wie Baklava gewöhnt ist. Jetzt habe ich mal versucht diese Leckerlichkeit nachzubacken und nach mehreren Versuchen mit Rezepten aus dem Netz und eigenen Anpassungen bin ich nun auf dieses Rezept gekommen, das ich mit euch teilen möchte.


Zutaten:
170g Margarine
150ml Öl
1 Päckchen Vanillezucker
125g Speisestärke
125g Puderzucker
600g Mehl
50g gemahlene Mandeln (blanchiert)
außerdem Puderzucker zum Bestäuben, Vollmilchkuvertüre, Schokostreusel, Marmelade

Zuerst Margarine und Öl in einer Teigschüssel miteinander verrühren dann Zucker, Vanillezucker dazugeben und rühren. Als nächstes kommen Mandeln und Speisestärke. Als letztes nach und nach das Mehl zugeben und gut unterkneten. Der Teig sollte nicht zu klebrig, aber auch nicht zu trocken sein, deshalb kann es sein, dass ihr vielleicht etwas mehr oder weniger Mehl braucht.

Den Teig kann man sehr dick ausrollen (1-1,5cm) und in Rechtecke schneiden oder einfache Formen daraus ausstechen. Es lassen sich aber auch prima eine Art Engelsaugen daraus backen. Dazu einfach Kugeln formen, etwas platt drücken und mit einem Löffelstiel eine Vertiefung in die Mitte bohren. Da kommt dann ein Klecks Marmelade hinein. Bei mir Hagebutten.

Die Plätzchen werden bei 160°C gebacken. Sie müssen noch sehr hell bleiben. Das dauert je nach Ofen ca. 15 Minuten.
Puderzuckerplätzchen werden direkt nach dem Backen noch heiß recht großzügig mit Puderzucker bestäubt. Die Plätzchen mit Schokolade lässt man vollständig erkalten und taucht sie dann in geschmolzene Kuvertüre. Auf die noch flüssige Kuvertüre kommen dann noch die Streusel.

Eine mögliche Varianten, die ich mir noch überlegt, aber noch nicht ausprobiert habe, ist einen Teil der Margarine und des Öls durch Kokosöl auszutauschen und dann fein gemahlene Kokosnuss statt Mandeln zu verwenden.

Wenn ihr die richtige Margarine verwendet ist das Rezept vegan. Über den Gehalt an Kalorien lege ich einen Puderzuckernebel des Schweigens. Aber mal ehrlich das sind Plätzchen, klar ist das kein Diätfutter ;o)

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Das Monatsende des Septembers habe ich mal wieder geschmeidig verpennt, dabei hatte ich mir vorgenommen etwas zu schreiben. Aber am Wochenende "musste" ich auf Flohmärkte und einen Ausflug machen. ;o) Deshalb hier in Kürze etwas lieblos angeflanscht, ein paar Impressionen aus unserem Garten.


Außerdem wollte ich mich auch noch ganz herzlich, öffentlich und hochoffiziell bei Susanne (Frau Nahtlust) für das tolle Ringbuch bedanken, dass sie mir schon Ende August (Schamesröte) zusammen mit einer Überraschung für den Rübenprinz geschickt hat. Dabei habe ich mich über dieses Geschenk so besonders gefreut. Peinlich


DankeDankeDankeDanke
Hier *klick* hatte Frau Nahtlust über die Herstellung geschrieben.



Dienstag, 26. September 2017

WIP: der Schwarz-Weiß-Quilt von 2016


2016 hatte ich mich beim Schwarz-Weiß-Quilt von Bimbambuki angemeldet und auch brav meine Blocks dazu genäht und verschickt. Aber dann habe ich schwer geschwächelt und die Sache total aus den Augen verloren. Der Rübenprinz kam mir auch noch dazwischen ;o) und das Projekt versank in totaler Vergessenheit. Aber dem Rübenprinz ist es auch zu verdanken, dass es mit dem Projekt jetzt weiter geht. Ich bin ja jetzt erstmal zu hause und er ist so ein braves Baby und schläft viel, da kann ich mir inzwischen etwas Nähzeit abzweigen.

 

Von Anfang an war mir klar, ich möchte den Quilt nicht nur schwarz/weiß, sondern der Hintergrund sollte bunt werden. Der ursprüngliche Plan sah rosa vor. Auf unserer Hochzeitsreise übernachteten wir in einem Chambres D'Hotes in Vézelay. Das hatte ein traumhaftes Bad ganz in Schwarz, Weiß und Rosa. Badewanne mit Löwenfüßen, schnörkelige Wasserhähne und unglaublich plüschig. Der Boden war zum Teil mit rosa Teppich belegt. Daran wollte ich mich mit meinem Quilt erinnern. Leider konnte ich das richtige, etwas spezielle Rosa nicht finden. Deshalb und weil ich gar kein so großer Fan von Rosa mehr bin, bin ich auf ganz helles Türkis umgeschwenkt. Was ihr oben seht ist nur zum Teil schon vernäht. Der Rest ist nur ausgelegt um ein Konzept zu erstellen.



Die oberen 6 hier sind schon mit Hintergrundstoff verbunden. Inzwischen bin ich auch schon weiter. Davon gibt es allerdings noch keine Fotos und es sieht etwas anders aus wie hier geplant. Ich habe nämlich einen Fehler gemacht und musste umorganisieren.

Meine Blocks sind übrigends diese:


Leider sieht man es auf dem Foto nicht so gut. Der Stoff in der Mitte ist mit weißen Pünktchen auf weißem Grund.

Passend dazu hatte ich für jede Teilnehmerin noch eine Karte mit Minipatchwork gestaltet.


Ein herzliches, "leicht" verspätetes Dankeschön an meine Mitstreiterinnen Mond, Regula, Fränzi, Olga, Monika, Alexa, Claudia, Babette, Marietta, Wiebke und Floh.

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Dienstag, 12. September 2017

U-Heft Hülle


Schon länger (Jahre!) bin ich um diesen Cowboystoff herumgeschlichen, aber was sollte ich damit? Ist ja doch sehr kindlich und eher was für Jungs. Und meine beiden Mädels sind mit inzwischen 11 und 14 für solche Motive doch etwas zu alt. Aber nun gibt es ja den Rübenprinz und da darf es noch lange kindlich sein. Also habe ich mir einen halben Meter besorgt. Das restliche Material stammt aus dem Vorrat. Hätte ich das ganze Material neu besorgt, wäre das Webband und der Innenstoff wohl eher rot mit kleinen Sternen, aber ich will meine Vorräte ja abbauen und es gefällt mir auch so. Ich habe kein Vlies oder ähnliches als Verstärkung verwendet, die Hülle ist auch nur aus Stoff fest genug.

Die Hefthülle ist nach dieser kostenlosen Anleitung von Nähte von Käthe *klick* entstanden.




Besonders praktisch finde ich das Täschchen hinten für den Impfpass.

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Montag, 11. September 2017

Streichholzschachtel liebt Papier am Montag (2)


Letzte Woche hatte ich schon das Papierliebe Thema des September, Lesezeichen, mit einem  a streichholzschachtel a week Thema verbunden *klick*. Weil mir das viel Spaß gemacht hat, habe ich es diese Woche genauso gemacht. Außerdem zwei Fliegen usw. Diese Woche habe ich mich für Geisterstunde entschieden.



In der Schachtel befindet sich wieder das Lesezeichen. Ein Minigeist auf einer Büroklammer.
Weil so ein Lesezeichen in ein paar wenigen Minuten gemacht ist, habe ich gleich noch mehr gemacht.


Die Beiden sind etwas größer und auch noch mit einem Bändchenpuschel versehen. Um so ein Lesezeichen zu machen, zeichnet ihr einfach ein Motiv auf festeres Papier, bei mir Tonzeichenpapier und schneidet es aus. Auf ein etwas größeres Stück Papier klebt ihr dann die Büroklammer und darüber das Bildchen. Ich habe weißen Bastelleim verwendet. Damit ihr sehen könnt wie die Bänder an der Büroklammer befestigt sind, habe ich noch ein Lesezeichen ohne Motiv gemacht.


Das steckt jetzt in meinem Bullet Journal.


Als Bänder habe ich diese Satinbändchen verwendet, die oft in die Kleidung genäht sind, damit sie im Geschäft nicht von den Bügeln rutschen. Die schneide ich immer ab und hebe sie für solche kleinen Projekte auf.

Von diesen Lesezeichen mache ich sicher noch ein paar. Man kann sie auch schön in Büchern stecken lassen um z.B. ein Lieblingsrezept zu markieren. Dann vielleicht mit einem Küchenmotiv versehen, passend zum Rezept. Die Lesezeichen sind auch für Kinder eine schöne, schnelle Bastelei.